Performance am Eröffnungsabend der Gruppenausstellung Schlaraffenland im Kunstverein Dortmund. Kuratiert von Linda Schoeer.
Bild von Roland Baege
Während ihrer Eröffnungsperformance reichten zwei Servicekräfte nur auserwählten Gästen exquisite Canapés, in Auftrag gegeben bei Dark Wings Inflight – einer Cateringfirma exklusiv für Privatjetkunden. Wenn ein Häppchen – egal aus welchen Gründen – abgelehnt wurde, landete es freundlich, aber bestimmt vor denAugen aller im Müll. Die Performance nimmt Bezug auf unbekümmerte Ernährungsgewohnheiten von Privatjetbesitzer*innen sowie die zurückgelegten Kurzstreckenreisen, die zehnmal mehr Emissionen ausstoßen, als die großen Verkehrsflugzeuge. Hier stellt sich das Schlaraffenland „als reale Utopie dar, in der „Apokalypse- Blindheit“ (Günther Anders) dazu führt, dass die Zukunft dem Augenblick und somit der common sense, die soziale Vernunft, dem carpe diem geopfert wird.“
Auszug aus Ausstellungstext von
Linda Schoeer
Photo: Roland Baege
Performance am Eröffnungsabend der Gruppenausstellung Schlaraffenland im Kunstverein Dortmund. Kuratiert von Linda Schoeer.
Bild von Roland Baege
Während ihrer Eröffnungsperformance reichten zwei Servicekräfte nur auserwählten Gästen exquisite Canapés, in Auftrag gegeben bei Dark Wings Inflight – einer Cateringfirma exklusiv für Privatjetkunden. Wenn ein Häppchen – egal aus welchen Gründen – abgelehnt wurde, landete es freundlich, aber bestimmt vor denAugen aller im Müll. Die Performance nimmt Bezug auf unbekümmerte Ernährungsgewohnheiten von Privatjetbesitzer*innen sowie die zurückgelegten Kurzstreckenreisen, die zehnmal mehr Emissionen ausstoßen, als die großen Verkehrsflugzeuge. Hier stellt sich das Schlaraffenland „als reale Utopie dar, in der „Apokalypse- Blindheit“ (Günther Anders) dazu führt, dass die Zukunft dem Augenblick und somit der common sense, die soziale Vernunft, dem carpe diem geopfert wird.“
Auszug aus Ausstellungstext von
Linda Schoeer
Photo: Roland Baege